Niko Nagl, Antiheld

Niko Nagl, Antiheld

Das Mikro gezückt steigt er in den Abgrund zum Duell gegen den eigenen Schatten.

 

Ein einsamer Agent auf aussichtsloser Mission: Kompromisse finden im moralischen Zwielicht unserer Zeit.

Höflichkeit oder Ehrlichkeit? Mitgefühl oder Selbstschutz? Kopf zerbrechen oder halbherzig handeln?

Mit dem zynischen Charme eines Tarantino-Charakters verwandelt Niko Nagl die Bühne in einen Balanceakt zwischen Feinsinn und Irrsinn.

Ein Millennial, der sich fragt, ob Scheitern in einem kaputten System eigentlich ein Erfolg ist. Ob Orcas dumm sein können. Oder ob „der neueste Trend aus Amerika“ als Werbeslogan noch irgendeine Daseinsberechtigung hat.

Wie das endet?

Good. Bad. Eventuell auch Ugly.

Denn wer das Böse verhindern will, muss dreckig kämpfen. Und nichts schießt schärfer als eine Zunge, die auf Herz und Hirn zielt.

 

 

Niko Nagl ist österreichischer Kabarettist, Koreanologe und seit 2017 ein Pionier der heimischen Stand-Up Comedy Szene.

Sein künstlerisches Schaffen wurde mit zahlreichen Auszeichnungen wie dem Klagenfurter Kabarettpreis, dem Silbernen Stuttgarter Besen sowie zuletzt dem Österreichischen Kabarett-Stipendium gewürdigt.

Er stand bereits vor Szenegrößen wie Michael Mittermeier, Gery Seidl, Viktor Gernot und Christoph Fritz auf der Bühne.
ANTIHELD“ ist sein viertes Soloprogramm.

 


www.nikonagl.com/


Foto: © Rea Djurovic

Fr. 05. März 2027

19:30 Uhr

Im Kotter, weil keine Location besser passt!

2301 Groß-Enzersdorf, Kaiser-Franz-Josef Str. 2

Unkostenbeitrag

VVK € 29,- / AK € 35,-

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Nini Hölzl, RUHE BITTE, ich rekuperiere!

Nini Hölzl, RUHE BITTE, ich rekuperiere!

Ein Kabarettabend über die Kunst, nicht immer funktionieren zu müssen – humorvoll, psychologisch fundiert und mitten aus dem Leben.

 

Als hypersensible, vermutlich hochbegabte (noch ungeklärt wofür) Psychologin mit ausgeprägtem Hang zum Overthinking scheitert Nini Hölzl regelmäßig an ihrem eigenen Spezialgebiet: dem Abschalten.

Ein ganzer Chor aufdringlicher Stimmen in ihrem Kopf, sich leise verabschiedende Hormone und eine KI, die sich toxisch positiv wichtigmacht, verhindern zuverlässig jede Erholung.

In einer Welt, die pausenlos Optimierung verlangt und selbst Erholung zur Leistung macht, begibt sich Nini Hölzl auf die Suche nach etwas scheinbar Unmöglichem: Ruhe. Doch die ist längst zur Mangelware geworden – ausverkauft, gleich neben Zufriedenheit und Sinn.

Selbst die Natur ist überladen und der Waldspaziergang verlangt eine Online-Buchung.

Während die Menschheit kollektiv am Limit balanciert, liefert ausgerechnet das E-Auto eine überraschende Lebensmetapher: Rekuperieren statt kollabieren. Energie zurückgewinnen, wenn es bergab geht.

Mit scharfem Blick, charmanter Selbstironie und treffsicherem Humor zerlegt Nini Hölzl den Irrsinn aus Selbstoptimierung, Dauerüberforderung und Overtourismus. Und ganz nebenbei wird klar, wie es vielleicht doch gehen könnte: mit dem zufriedenen Leben und mit der vielleicht radikalsten Sehnsucht unserer Zeit – Ruhe bitte!

 

Nini Hölzl ist Kabarettistin, Psychologin und Trainerin aus dem Salzkammergut.

Seit 2019 steht sie auf der Bühne und verbindet psychologisches Fachwissen mit pointierten Beobachtungen des ganz normalen Lebens.

Mit viel Selbstironie, feinem Humor und einer ausgeprägten Fähigkeit zur Selbstreflexion schafft sie Kabarett, das nicht nur zum Lachen bringt, sondern auch zum Nachdenken anregt.

Nach erfolgreichen Debütprogramm „Samma se ehrlich!“ präsentiert Nini Hölzl ihr neues Soloprogramm: „RUHE BITTE , ich rekuperiere!“

  • Gewinnerin der Talente-Show des Wiener Kabarettfestivals 2019
  • Gewinnerin der Ennser Kleinkunstkartoffel 2024

www.nini-hoelzl.at


Foto: © innacor

Sa. 06. März 2027

19:30 Uhr

Im Kotter, weil keine Location besser passt!

2301 Groß-Enzersdorf, Kaiser-Franz-Josef Str. 2

Unkostenbeitrag

VVK € 29,- / AK € 35,-

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Gunkl, Apropos übrigens

Gunkl, Apropos übrigens

Apropos übrigens

– Überleitungen mit Füllung ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

 

Mich beschäftigt die Frage, ob es denn auch gefühltes Fühlen gibt.

Und dann natürlich, wenn es gefühltes Fühlen tatsächlich gibt, ob sich das beliebig weiter fortführen läßt; also, man fühlt zwar nicht, aber es fühlt sich so an, als fühlte man.

Wenn das geht, muß man so wirklich, richtig und in echt fühlen, daß man fühlt, oder genügt es, wenn man das – sozusagen in zweiter Ableitung – auch nur fühlt?

Ich nehme aber an, daß diese Frage wirklich nur mich beschäftigt, deshalb werde ich in diesem Programm eher andere Sachen besprechen.

 

Auszeichnungen

  • 1995 Freistädter Frischling

  • 1996 Salzburger Stier

  • 2005 Deutscher Kleinkunstpreis

  • 2011 Prix Pantheon (Jury-Kategorie)

  • 2015 Ybbser Spaßvogel

  • 2018 Österreichischer Kabarettpreis

 

www.gunkl.at


Foto: © Robert Peres

Fr. 12. März 2027

19:30 Uhr

Im Kotter, weil keine Location besser passt!

2301 Groß-Enzersdorf, Kaiser-Franz-Josef Str. 2

Unkostenbeitrag

VVK € 29,- / AK € 35,-

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Norbert Peter, Frau Kratochwill räumt auf!

Norbert Peter, Frau Kratochwill räumt auf!

Frau Kratochwill räumt auf!

Mit der Vergangenheit, mit Gerüchten und mit einem speziellen Gast.

 

Was für ein Abend! – Was für ein Finale!

Das Groß-Enzersdorfer Kabarettfest im März geht zu Ende!

Und Amalie Kratochwill (81, Original des Duos Peter & Tekal) macht den Kehraus.

Sie blickt zurück und nach vorne, mit Humor und Entschlossenheit.

Und an ihre Seite lässt sie diesmal keinen Arzt, sondern den „Sprachspalter“: Erich Kocina, Kolumnist der Tageszeitung „Die Presse“, stellt sich den Fragen und auch den Antworten von Frau Kratochwill und wird hoffentlich da und dort für Klarheit sorgen.

KI, Neffentrick, Labortheorie und Groschenromane im Kotter:
Ein Abend, an dem sich ein „Best Of“ mischt mit neuen Einblicken und Erkenntnissen.

Ein ganz spezielles Special. Und Frau Kratochwill wird auch singen. Der Sprachspalter nicht.

 

Norbert Peter, geboren in Wien, ist studierter Kommunikationswissenschaftler und Politologe, seit 1995 erfolgreicher Kabarettist und Kabarett-Programm-Schreiber (Kabarett-Duo Peter & Teutscher, später Peter & Tekal, Soli), Journalist, Verfasser von satirischen Kolumnen in Zeitschriften und auf Websites.

Co-Autor von „Ich lass mich doch nicht verarzten!“, (Braumüller, 2013)

Autor von „Mailbox voll, Akku leer. Müssen wir jetzt reden? Wie die digitale Revolution die Gesellschaft verändert“ (Braumüller 2014)

Mit Co-Autor Marco Seltenreich erschienen bei Braumüller auch noch die Bücher „Lachen. Fakten zu Humor, Fröhlichkeit und Lebensfreude“ (2023) und
„Offline – die 70er, 80er und 90er in mehr als 100 Begriffen“ (2024).

Nach „Killerbells“ und „Sunshine Killer“ jetzt auch „Wiener Wedding Killer“: Wiener Kurzkrimis von Franziska Waltz, Claus Schönhofer und Norbert Peter. (Verlag EchoMedia)

 

norbertpeter.at


Foto:
© Dieter Kretschmer

Sa. 20. März 2027

19:30 Uhr

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